Frühlingserwachen -Wenn die Natur blüht und die Nase kribbelt –

Sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen nach einem kalten und dunklen Winter wieder spürbar werden, atmen viele Menschen auf.

Für andere beginnt eine sehr unangenehme Zeit, die Allergiezeit. Erle, Hasel und Pappel gehören u.a. zu den ersten Übeltätern als Frühblüher, die einige Menschen mit tränenden Augen und laufender Nase zurücklassen.

Der Begriff Allergie kommt aus dem Griechischem und kann mit „anders reagieren“ übersetzt werden. Der Körper reagiert beim ersten Kontakt mit einer ihm unbekannten Substanz und stuft diese als gefährlich ein. Dies wird durch eine Reaktion des Immunsystems gespeichert und bei erneutem Kontakt setzt der Körper Botenstoffe wie Histamin frei, die zu Entzündungen, Juckreiz, Niesen und ggf. auch Atemnot führen können.

Jedes Jahr kann dieses Phänomen bei dem Beispiel der Frühblüher im Körper beginnen und lässt sich als spezifische Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Substanzen (Antigenen) erklären.

Zunehmend mehr Menschen leiden an Allergien. Neben einer genetischen Disposition, werden auch eine vermehrte Umweltbelastung, ein ungesunder Lebens- und Ernährungsstil, sowie ein Mangel an Bewegung diskutiert.

Allergien sind somit auf verschiedene Ursachen zurückzuführen. Durch Testmöglichkeiten (z.B. ein Pricktest oder über eine Blutuntersuchung) lassen sich heutzutage viele Allergien diagnostizieren.

Zudem gibt es einige Lebensmittel, die allergische Reaktionen in ihrem Prozess begünstigen können. Dazu zählen u.a. Milchprodukte, Getreide (Weizen), Nüsse und Zucker. Diese Lebensmittel können den Verlauf einer bestehenden Allergie verstärken.

So können Menschen, die von Allergien heimgesucht werden, zu Lebensmittel wie z.B. Vollkornprodukten, Gemüse, Linsen und Lachs greifen. Letzteres enthält mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die dem Körper bei der Linderung einer allergischen Reaktion helfen können.

Vielleicht ist das nächste Frühlingserwachen dann weniger kribbelig 😊

Auch interessant